Rettet die Linda!
Schon seit dem Jahre 1974 existiert die beliebte Kartoffelsorte LINDA. Jedoch seit dem 01.01.2005 wird die Sorte nicht mehr in der Bundessortenliste geführt. Das Unternehmen Böhm / Europlant hat für diese Kartoffelsorte, für die sie den Sortenschutz bis 31.12.2004 hatte, kurz vorher die Zulassung (die allerdings noch bis 2009 lief) zurückgenommen.
Da jedoch nur jeweils der Sortenschutzinhaber während der Sortenschutzzeit die Zulassung verlängern oder jederzeit die Zulassung zurückziehen darf, konnte durch diesen Trick die Zulassung nicht rechtzeitig vor dem 01.01.2005 von jemand anderem wieder beantragt werden. Die Firma Böhm / Europlant hat deshalb kein Interesse mehr an der LINDA, weil sie ihre Neuzüchtungen mit Lizenzgebühren auf dem Markt vertreiben möchten. Da steht LINDA in eigener Konkurrenz.
Die Kartoffelsorte Linda ist aber eine der schmackhaftesten und besten überhaupt, weshalb Verbraucher, Landwirte und Spitzenköche gleichermaßen gegen die zwangsweise Abschaffung der Linda protestieren. Statt eine große Sortenvielfalt aus heimischem Anbau zu bieten, werden uns jetzt zunehmend auch Kartoffeln aus allen möglichen anderen Ländern angeboten, die teilweise mit dem Flugzeug herangeschafft werden müssen.
Um die LINDA hat sich ein regelrechtes Hin und Her entwickelt. Wer mehr darüber erfahren möchte, wird hier fündig.
Crossposting in Dreibeinblog
MehrRückruf: Brennesselblättertee
Der mittelfränkische Tee-Versandunternehmer “Elsneth Müller KG” (Lonnerstadt / Landkreis Erlangen-Hochstadt) ruft seinen Brennesselblättertee zurück. In einer Probe wurden Salmonellen gefunden.
Produkt: Brennesselblättertee
Verkauf: bundesweit
Mindesthaltbarkeitsdatum 31. März 2010
Chargen-Nummer 520702264.
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit habe in einer Probe Salmonellen nachgewiesen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Tee kann aber nach Angaben der Firma ohne Gefahr getrunken werden, wenn die Blätter mit sprudelndem Wasser übergossen werden und mindestens zehn Minuten ziehen.
Quelle OVB online
MehrRückrufaktionen: Hinweise
In der letzten Zeit häufen sich die Rückrufaktionen für Lebensmittelprodukte. Dies hat seinen Grund einerseits in immer weiter verbesserten Kontroll- und Messmethoden der Unternehmen selbst und der Lebensmittelüberwachung und in der schnelleren Kommunikation solcher Vorkommnisse.
In den allermeisten Fällen besteht für den Verbraucher allerdings nichtmals ein Grund zur Besorgnis, denn die Unternehmen rufen häufig vorsichtshalber und vorbeugend zurück.
Unternehmen, die in unseren Meldungen genannt werden, sollten deshalb die besondere Aufmerksamkeit der Verbraucher und eine intensive Berücksichtigung bei folgenden Käufen erfahren. Schließlich haben sie gezeigt, daß sie auf Probleme umfassend und schnell reagieren. Wo andere vertuschen und den Verbraucher in trügerischer Sicherheit wiegen, gehen diese Unternehmen an die Öffentlichkeit und nehmen die Produkte zurück.
Hier also im Zusammenhang mit Rückrufaktionen genannt zu werden, ist eher ein Zeichen für ein besonders offensiv operierendes Unternehmen und kein Anzeichen dafür, daß die Produkte der genannten Firmen grundsätzlich schlecht sind.
Viele Unternehmen unterrichten “Fabriknahrung” mittlerweile direkt und als erstes über bevorstehende Rückrufaktionen, weil sie hier sicher wissen, daß ohne Effekthascherei und Sensationslust sachlich und korrekt berichtet wird.
MehrRückrufaktion: Kühne Karottensalat
Glassplitter im Karottensalat
Zurückgerufen wird das Produkt:
Kühne Karottensalat
Verpackung: 370-ml-Glas
Chargen-Nummer 15.12.2009 X —-UL17 – und X—-UL 18 (Deckelrand)
Durch einen Maschinendefekt können unter ungünstigsten Umständen Glassplitter in das Produkt gelangt sein. Man darf aber davon ausgehen, daß die Fragmente so groß sind, daß sie vom Verbraucher deutlich wahrgenommen werden können.
Zwar heisst es:
Wer ein Glasbruchstück findet, kann das Produkt beim Handel umtauschen oder Kühne kontaktieren. Der Verbraucher-Service ist unter der Telefonnumer 040/85305-333 oder per E-Mail info@kuehne.de zu erreichen.
Jedoch kann selbstverständlich unter Bezugnahme auf diese Meldung jedes Glas der entsprechenden Produktionsreihe im Handel umgetauscht werden.
Darüber hinaus hat der Hersteller noch eine kostenlose Hotline unter 0800/583 46 39 eingerichtet. Verbraucher, die sich durch den Verzehr des Karottensalats Schnittverletzungen zugeführt haben, sollten vorsorglich zu einem Arzt gehen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von Kühne.
Quelle: Ökotest
MehrRückrufaktion: HIPP Babynahrung
HiPP ruft vorsorglich Säuglingsmilch “HA1 Hypoallergene Anfangsnahrung” zurück.
Zurückgerufen wird folgendes Produkt:
Säuglingsmilch “Hypoallergene Anfangsnahrung HA1″
Chargennummern JSL MTX (MHD 12.12.2007) und JHK MTD (MHD 11.01.2008)
Der Grund für diese Rückrufaktion liegt darin, dass in einer einzelnen Packung bei einem routinemäßigen Untersuchungs-Programm im Rahmen eines großen Monitoring der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit in Österreich) bei verschiedenen Säuglingsnahrungs-Produkten, darunter auch HiPP HA1 Hypoallergene Anfangsnahrung, einzelne unerwünschte Keime Enterobacter sakazakii gefunden wurden. Enterobacter sakazakii ist ein Keim, der alltäglich ist und zum Beispiel im Hausstaub vorkommt. Er kann nur gefährlich werden, wenn er sich über mehrere Stunden bei Zimmertemperatur in einer ngeschüttelten Milch vermehren kann.
Die Firma Hipp zeigt damit ein besonderes Verantwortungsbewusstesein gegenüber den Verbrauchern ihrer Produkte. Bei sachgemäßer Zubereitung ist Hipp Hypoallergene Anfangsnahrung HA1 gesundheitlich völlig unbedenklich. Außerdem dürfte die bereits seit Anfangd es Jahres im Handel vorhandene Ware bereits komplett verzehrt sein und es liegen keinerlei Verbraucherbeschwerden vor. Es handelt sich also um eine reine Vorsichtsmaßnahme um den hohen Standard der Produkte zu erhalten.
Eltern können sich bei Fragen zu diesem Thema an den HiPP-Verbraucherservice wenden. Tel: 08441 / 757 384
Quelle: Presseportal
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